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Ich habe Verlust, Krankheit und Schmerz erlebt und weiss, was es bedeutet, kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Als ich erkrankt war und in seelischen Krisen steckte, spürte ich meine Verwundbarkeit und auch die Schwierigkeit, Hilfe anzunehmen.

Trotz meiner therapeutischen Aus- und Weiterbildungen hatte ich weder Antworten noch Lösungen für mich – ich wusste nicht mehr weiter.

Meine Erfahrung ist, dass sich im Nichtwissen eine innere Weisheit entfaltet. Die Antworten finden uns…, wenn wir bereit sind loszulassen und uns zu öffnen.

Meine Arbeit mit Menschen ist überwiegend von Stille und Präsenz getragen. Ich tue augenscheinlich nichts, versuche in den Hintergrund zu treten und das wirken zu lassen, was sich zeigen möchte.

Ich verstehe mich dabei weniger als Therapeutin und Heilerin, sondern schaffe einen geschützten Raum für Heilung, Wahrheit und Klarheit.

Dabei lasse ich mich von meiner Intuition leiten, schöpfe aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz und sehe mich als:

Geburtshelferin, die dabei unterstützt dem eigenen Körper wieder zu vertrauen und den Mut zu finden, eine ungeborene Idee, das innere Licht, oder ein Potenzial in die Welt zu bringen.

Fremdenführerin, die neue Wege aufzeigt und die oft vergessene Sprache der Seele übersetzt.

Gärtnerin, die «seelischen Boden bearbeitet» und Wachstumsprozesse begleitet.

Seherin, die hilft der Wahrheit ins Auge zu sehen und Visionen und Träume aufspürt.

Sterbebegleiterin, die bei Lebensübergängen, Verlust und Trauer zur Seite steht und daran erinnert, dass jede Wandlung der Aufbruch in etwas Neues ist.

Mein beruflicher Weg

Meine erste Berufswahl zur Bankkauffrau war noch von der elterlichen Vorstellung einer guten und sicheren Ausbildung geprägt.

3 Monate hielt ich durch - dann war mir klar, dass dies nicht meine Welt ist.

So fiel meine zweite Berufswahl auf eine Ausbildung zur staatlich geprüften Masseurin und Physiotherapeutin.

Nach zwei Jahren als angestellte Physiotherapeutin machte ich mich in München mit einer Privatpraxis selbstständig.

Ich besuchte in dieser Zeit Weiterbildungen in Kinesiologie (Touch for Health), Cranio Sacrale Therapie und verschiedenste Massagerichtungen (Lomi Lomi Nui, Lymphdrainage, Esalen Massage).

Durch meine praktische Arbeit hat sich mir erschlossen, dass Berührung eine Heilkunst ist, die über die Schulmedizin hinausgeht.

2004 führte mich mein Weg in die Schweiz.

Ich eröffnete in Zürich eine Praxis für Physiotherapie und Massage, beschäftigte Mitarbeiterinnen und gründete gemeinsam mit meinem Mann das Institut für Coaching, Entspannung und Körperbewusstsein.

Es war mir immer schon wichtig, unterschiedliche Welten, die sich als getrennt erleben, miteinander zu verbinden und in einem „entweder oder“ ein „sowohl als auch“ zu finden.

Ich suchte das Verbindende zwischen Schul – und Alternativmedizin, Psyche und Körper, Mann und Frau.

Psychosomatik und Paartherapie machte ich zu meinem Schwerpunkt.

In Weiterbildungen wie der Gesprächstherapie nach Rogers, NLP, Hypnose, Kunsttherapie und in einer längeren Ausbildung zur Gestalttherapeutin fand ich die Verbindung zwischen Körper und Seele.

In der Arbeit mit Paaren rückte für mich das Thema Frausein in den Mittelpunkt.

2015 initiierte ich WomenSoulfood® und biete seither in Zusammenarbeit mit anderen Frauen verschiedene Workshops und „ungeschminktes“ zusammen sein an.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich über 1.500 Paartherapiesitzungen und 3.000 Einzelsitzungen gegeben.

2018 machte ich Berlin zu meinem Lebensmittelpunkt.

Mein Weg als Frau

Meine «scharfe Zunge» habe ich mir schon früh abgeschnitten. Schminke diente mir nicht als Kriegsbemalung, sondern zum Kaschieren meiner Scham - ich wollte gefallen.

So empfand ich mich häufig wie ein hübsches Dekostück – ich verschönerte meine Umgebung, widersprach selten und eckte kaum an.

Mich «ungeschminkt» zu zeigen wurde zu meinem Tabu.

Dahinter verbarg sich ein Frauenbild, welches sich an Konventionen und Rollen anpasste, statt sich an der ungezähmten, weiblichen Urkraft zu orientieren.

Auf meiner Suche nach Sinn und etwas Grösserem verirrte ich mich in Beziehungen, einer Sekte, und verschiedenen Aus- und Weiterbildungen.

Mein mir selbst auferlegter Perfektionismus und das Gefühl, funktionieren und es anderen recht machen zu müssen, zehrten mich aus.

Irgendwann konnte nichts mehr darüber hinwegtrösten, dass ich mich verloren hatte - ich wusste nicht, wer ich bin.

Etwas rüttelte radikal an meinen Grundfesten. «Es» zeigte sich in Träumen, Visionen und einer schweren Krankheit.

Ich folgte diesem inneren Weckruf nur zögerlich, da ich befürchtete, dass mein Leben völlig aus den Fugen gerät, wenn ich loslasse.

Doch der Strom war nicht aufzuhalten, und mein schützender Kokon bekam immer mehr Risse.

Freundschaften gingen auseinander, meine Ehe stand auf dem Prüfstand, und vieles von dem, was ich dachte das ich brauche und mich ausmacht, brach Stück für Stück weg.

Ich fühlte mich wie eine Ertrinkende in Seenot geraten und wusste, nichts im Aussen wird mich darüber hinwegtrösten und retten – einzig Stille und Alleinsein.

Es war an der Zeit, mich von allem loszusagen, auf meinen Seelengrund abzutauchen und meinen inneren Schatz, mein wahres Selbst, zu heben - ich begann meiner inneren Stimme zu folgen.

Sie lotste mich durch die «dunkle Nacht meiner Seele» und war mir, wie auch ein paar kostbare Menschen in meinem Leben, das Licht, das mir den Weg leuchtete.

Stück für Stück fand ich mein Zuhause – in mir selbst.

Wer zu mir kommt

Menschen,
die Schwierigkeiten mit dem «Sein» haben:

Paarsein, Frausein, Mannsein, Alleinsein, Dasein, …

die ihr inneres Licht, die Liebe zu sich selbst, ihre Kreativität und Lebendigkeit fühlen möchten

die unter Blockaden, Ängsten, Verspannungen, psychosomatischen Beschwerden oder Erschöpfung leiden

die Klarheit suchen, sich (beruflich) neu orientieren wollen, an einem Wendepunkt stehen.

Vielleicht führt Sie aber auch das zu mir:

Ein Kloss im Hals, etwas das unter die Haut geht, ein gebrochenes Herz, eine Last auf den Schultern, ein tiefes Loch, eine alte Wunde, oder einfach nur Neugierde.

Wie ich arbeite:

Nach meiner Auffassung ist jeder Mensch einzigartig.

Von daher schaue ich abhängig von ihrem Anliegen und Ihren Beschwerden, was es für Körper, Geist und Seele braucht.

Für körpertherapeutische Arbeit benötige ich in der Regel 1 Stunde, für Psychotherapie und Coaching 1½ Stunden.

Meine Preise variieren nach Einkommen und Vermögen – mein durchschnittlicher Stundensatz beträgt 130 Euro.

Durch meine Zulassung als Heilpraktikerin für Psychotherapie besteht für Privatversicherte die Möglichkeit, die Kosten bei der Krankenkasse oder Zusatzversicherung geltend zu machen.

Meine Leistungen als Heilpraktikerin für Psychotherapie sind von der Umsatzsteuer befreit.

Falls Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte 24 Stunden vorher ab. Ansonsten erhebe ich eine Ausfallgebühr von 80 Euro.

Kontakt

    Anja Grunert    
D   Duisburger Straße 12        Karte anzeigen
    10707 Berlin    
B   +49 (030) 279 826 47    
C   info@anjagrunert.de